Categories

Letztes Feedback

Meta





 

Violetta - Singen ist das was mich ausmacht ~1. Kapitel~

Mein Wecker klingelte. Langsam öffnete ich meine Augen. Ich drehte mich auf die Linke Seite und sah auf meinen Wecker. Es ist 9 Uhr. Heute werden wir umziehen. Ich setzte mich auf und sah mich in meinem Zimmer um. Es standen lauter Kisten rum. Die Möbel sind alle, bis auf mein Bett, schon in Buenos Aires. Meine Klamotten lagen auf einem Karton. Ich habe mir meine Sachen gestern schon raus gelegt. Heute werde ich ein süßes, dunkelblaues, kurzes Kleid mit einer leicht rosafarbene Bolerojacke. Ich verschwand schnell im Badezimmer um mich zu waschen und mich an zu ziehen. Nach 20 Minuten stand ich reisefertig in der Küche, die schon leer geräumt war. Meine Eltern waren nicht zu sehen. Ich ging in unser ehemaliges Wohnzimmer, aber auch hier keine Spur von den zweien. Ich lief nach draußen auf die Terrasse um auf die Straße zu sehen. Dort waren die zwei und ladeten gerade die Couch in den Lastwagen, der unsere Möbel nach Buenos Aires fuhr. Entspannt ging ich in mein ehemaliges Zimmer im ersten Stock und sah mich nochmal wehleidig um. ~Ich werde alles hier vermissen, meine Freunde, mein Zimmer, meine Lieblingsplätze im Park. Aber ich freue mich schon auf die Musikschule auf die ich in Buenos Aires gehen darf, auch wenn wir noch eine finden müssen, ich habe mich schon entschieden.~ Ich nahm die Tasche die ich mit ins Flugzeug, als Handgepäck nehmen wollte und ging wieder ins Erdgeschoss. Mama kam gerade wieder rein. ´Violettaschatz, ich habe in Buenos Aires eine Überraschung für dich´, sagte Mama fröhlich. ´Und ich weiß auch schon auf welche Schule du gehen wirst.´ Ich stöhnte genervt auf. Meine Mama wollte das ich umbedingt auf die AoM gehe, die Academy of Music. ´Mama, ich will aber nicht auf die AoM gehen. Das weißt du doch.´Ihr Grinsen wurde breiter. ´Du wirst auch nicht auf die AoM gehen. Du wirst es noch früh genug herausfinden, aber jetzt, hopp hopp, wir müssen los.´ Ich nahm meine Tasche und verließ unser ehemaliges Haus. Mir stiegen Tränen in die Augen, als ich meine alten Freunde Felizitas und Marco vor der Tür stehen sah. Ich ging auf die beiden zu und nahm sie in den Arm und brach in Tränen aus. ´Ich werde euch vermissen´, schniefte ich als mir die zwei eine Kette schenkten. Um ehrlich zu sein war es ein Medallion, wo ein Bild von uns dreien drin ist. ´Wir dich auch´, sagten Felizitas und Marco wie aus einem Mund. ´Violetta, kommst du endlich!´, rief mein Papa vom Taxi aus. ´Auf Wiedersehen. Ich hab euch lieb!´ Mit diesen Worten stieg ich ins Taxi ein. Von der Fahrt bekam ich überhaupt nichts mit, weil ich mir die ganze Zeit das Bild in dem Medallion an sah und in Erinnerungen schwelgte. ´Vilu, wir sind beim Flughafen, kommst du?´, fragte Mama und öffnete mir die Tür. Ich stieg aus und folgte meinen Eltern auf den Flughafen, Richtung Check-In. Meine traurigen Gedanken verflüchtigten sich, als unser Flug aufgerufen wurde. Vor zwei Wochen sind Olga und Ramallo vor geflogen und jetzt würden wir sie endlich wiedersehen. Ich freute mich darauf die zwei wieder zusehen. Als ich durch die Passkontrolle kam, winkten meine Eltern mich schon zu sich. ´Komm, Vilu. Jetzt geht es nach Hause.´ Mein Papa freute sich schon wie ein kleines Kind auf Buenos Aires. Wir stiegen in den Flieger und kaum das wir saßen, erkannte der Passagier, meine Mama und sie durfte nach dem Startbis zur Landung singen. Ich war begeistert, als ich von dem unerwarteten Konzert hörte. Ich höre meine Mama nämlich verdammt gerne beim Singen zu, und es gibt viele Leute die das auch so sehen. Das meist gesungene Lied meiner Mama, war En mi mundo und alle Insassen des Flugzeuges haben bei diesem Lied mitgesungen, sogar mein Papa und er kann beim besten Willen nicht singen. Nachdem wir in Buenos Aires gelandet sind fuhr uns ein Taxi direkt zu unseren neuen Villa. Olgita und Ramallo standen schon vor der Tür und begrüßten mich. Besonders Olga. Sie begrüßte mich immer so stürmisch das ich fast umfalle.Nach unserer Begrüßung trat eine fremde Frau aus unserem neuen Haus. Mama lächelte glücklich. ´Violetta, das ist deine Tante Ángles. Sie wird aber eigentlich nur Angie genannt. Sie wird mit uns im Haus wohnen.´ Ich lächelte schüchtern. Ich habe nie gewusst, dass Mama eine Schwester hatte und Papa wusste es wahrscheinlich auch nicht, seinem Blick zu urteilen. ´Hallo, Violetta, ich habe schon viel von dir gehört. Na na, du musst doch nicht gleich rot werden´, sagte Angie. ´Naja, ich wusste nicht das ich eine Tante habe, aber ich hoffe das wir gute Freundinnen werden.´ ´Das hoffe ich auch. Kommst dumit rein? Deine Mama wollte jetzt gleich die Zimmer einteilen.´ Angie legte einen Arm um meine Schultern und zog mich an sich. Zusammen gingen wir in das Haus. Es war riesig. Ich fühlte mich sofort wohl. ´Die Schlafzimmer werden oben sein, bis auf die von Olga und Ramallo, ihr werdet hier unten schlafen. In getrennten Zimmern, versteht sich. Violetta, dein Zimmer ist gleich das erst wenn du die Treppe hoch gehst und Angie dein Zimmer ist gleich daneben. Ich schätze das reicht für´s erste. Die Möbelpacker haben die Möbel schon in die Zimmer gestellt, aber wie man sieht noch nicht ordentlich an die Wand geräumt. ~Na das wird ja lustig. Jetzt muss ich auch noch meine Möbel verschieben.~ Meine Mama redete jetzt ununterbrochen mit Papa, Olga und Ramallo. Angie und ich wechselten einen Blick und gingen leise und langsam die Treppe hoch um uns unsere Zimmer an zu sehen. Angie betrat ihr eigenes Zimmer und ich sah kurz die Unordnung die darin herrschte. Ich war schon auf das schlimmste gefasst, doch als ich mein Zimmer betrat stand alles ordentlich an der Wand und meine Kisten waren ordentlich ausgeräumt. Mein Zimmer war einfach wundervoll. Es klopfte leise und ich drehte mich um. ´Herein!´ Angie betrat mein Zimmer. ´Gefällt es dir? Ich habe das so geräumt. Maria hat es mir schon vorher gesagt, wo welches Zimmer sein soll und so konnte ich dein Zimmer einrichten.´ Ich lächelte Angie glücklich an. ´Ja, es gefällt mir sehr sogar. Es ist viel schöner als das in Madrid.´ Ich setzte mich auf mein Bett. ´Ich vermisse meine Freunde.´ Angie kam zu mir und setzte sich neben mich. ´Das kann ich verstehen. Aber jetzt hast du die Möglichkeit neu anzufangen. Du kannst hier neue Freunde finden.´ Ich nahm Angie in die Arme und kuschelte mich an sie. ~Wir werden bestimmt die besten Freundinnen sein.~

3.1.15 22:58

Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen