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Violetta - Singen ist das was mich ausmacht ~Prolog~

Ich betrat das Studio 21. Keiner war da. Ich fühlte mich irgendwie alleine gelassen. Weder León, noch Francesca und Camila waren da. Heute. Heute wo ich sie doch alle sehen wollte. Nicht ein Schüler des Studios war auf zu finden. Die Klassenräume, Flure und das Lehrerzimmer waren leer. Ich begab mich zur Resto-Bar.

'Hallo? Camila? Francesca? León? Ist irgendjemand da?'

Keine Antwort. Traurig begab ich mich wieder nach draußen auf den Hof. Hier war auch niemand. Traurig und Enttäuscht ging ich wieder nach Hause wo Papa und Mama auf mich warteten.

'Hey, Vilu, wie geht es dir?', fragte Mama.

Ich funkelte sie an. 'Ich habe keine Lust mich mit irgendjemanden zu unterhalten. Wo ist Angie?' Mama und Papa tauschten einen Blick und Papa sagte: ' Wir wissen es nicht.'

Ich wusste das er log. Das sah ich an seinem treudoofen Blick den er aufsetzte wenn er log. Ich nickte traurig und ging langsam die Treppe hoch.

'Ähm, Vilu, wir wollten dir heute abend eine Überraschung zeigen. Was würdest du davon halten?'

Ich sah nach unten. 'Na, meinetwegen. Wann soll ich unten sein?' Mama und Papa grinsten sich an. 'So gegen sieben Uhr. Ginge das?' Ich nickte. 'Ja, klar.' Mama grinste mich an. 'Du darfst dich auch an meinen Kleidern bedienen.'

Ich fing an zu strahlen. Die Kleider von meiner Mama, waren wunderschön und sie hatte jedes einzelne bei ihren Auftritten getragen.

'Danke, Mama.' Und so mit verschwand ich in meinem Zimmer. Dafür das alle meinen Geburtstag vergessen hatten und mich ignorieren und mir aus dem Weg gehen, war ich jetzt schon sehr gut gelaunt.

Ich nahm mein Handy und rief León an. Dich er ging nicht ran. Grastig wie ich gerade war, warf ich das Handy durch mein Zimmer und es flog gegen die Wand und fiel zu Boden, wo es in drei Teilen lag. Es war schon ein Jahr her, seit dem wir wieder hier in Buenos Aires sind.

Ich kann mich noch daran erinnern, wie kompliziert alles war und was ich in der Zeit alles durchgemacht habe. Ich nahm mein Tagebuch und fing ganz vorne an zu lesen.

'Liebes Tagebuch,
Heute ziehen wir von Madrid wieder nach Buenos Aires. Das ist vielleicht eine Stimmung gewesen. Mama und Papa haben sich gestritten wer neben mir sitzen durfte und wer nicht. Als wir dann im Flieger waren, kam so eine Frau, die meine Mutter erkannt hatte und meine Mama, musste den ganzen Flug über singen, weil alle auf einmal Fans von ihr waren. In Buenos Aires habe ich dann endlich nach zwei Wochen Olga und Ramallo wieder gesehen....'

Mir stiegen die Tränen in die Augen als ich das las und ich erinnerte mich an das ganze Jahr....

3.1.15 22:54

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